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Hiho! Seit dieser Woche bin ich nun auch offiziell Besitzer eines Volvo 940GLE! Mittlerweile hab ich glaube ich alle Tücken der Automatik dieses Autos kennengelernt, wie z.B. was genau bei 4th gear disengaged los ist und wie ich das wieder wegbekomme. Es bedeutet, dass der vierte Gang deaktiviert wird, was bei vier Gängen durchaus etwas ausmacht, besonders wenn man konstant zwischen 80 und 100 fährt. Wegen den überraschend hohen Drehzahlen bin ich dann stehengeblieben, um nachzuschauen, was 4th gear disengaged nun genau bedeutet. ^^ Manchmal will ich auch noch auf der falschen Seite einsteigen, die größte Umstellung allerdings ist, dass ich den Schlüssel nach links drehen muss um aufzusperren ^^ Unter der Woche haben wir hier meistens Filme geschaut, Susann ist, wenn sie gerade nicht schläft, müde und Genoveva dafür umso lebendiger. Gestern hab ich es tatsächlich zum ersten mal zum Klettern geschafft! Ich war zwar nicht wirklich in einem der Kletterparadiese Neuseelands, aber es hat mir gereicht. Genauer gesagt war ich am Hot Water Beach, der, oh Überraschung, für sein heißes Wasser bekannt ist. Das Meerwasser ist zwar kalt, aber es gibt eine kleine Stelle, an der man ein Loch graben kann, aus dem dann heißes Wasser kommt. Der Strand ist eine der beiden großen Touri-Attraktionen der Coromandel Peninsula, und dementsprechend viel war auch los. Fotos hab ich keine gemacht, weil so spektakulär sieht das alles nicht aus, außer dass es wahrscheinlich die vollsten 40 Quadratmeter Strand Neuseelands sind, weil auf dem Rest des Strands nämlich nix mit heißem Wasser ist. Es hat sich außerdem wieder einmal bestätigt, dass Handtücher definitiv keine Freunde von mir sind. Ich bin ja schon ohne Handtuch nach Neuseeland gekommen, und wenn ich hier irgendetwas vergesse, ist es zu 99% ein Handtuch. So auch auf meinem Trip zum Hot Water Beach. Aber trotzdem haben sich die 25€ Sprit die ich auf den 150km verfahren hab gelohnt. Am Hot Water Beach nämlich, als ich da so am Klettern war, kommt jemand zu mir her und sagt: „There are many bouderers in Germany, but I haven't seen any around here yet.“ „Yeah, that's true. So, you're from Germany, too?“ „Äh, ja, wo genau kommst du her?“ „Aus München.“ „Ne, du verarscht mich jetzt! Ich auch! Du bist der erste Münchner den ich hier treff, und dann kletterst du auch noch!“ Zufälle gibt’s ^^ Fabian und ich haben dann noch ein bisschen geratscht, und er bereut es schon die ganze Zeit, dass er seine neuen Kletterschuhe nicht nach Neuseeland mitgenommen hat. Er hat auch schon gesagt, dass er alles mögliche versucht, um nicht aus dem Training zu kommen, z.B. beim Kellnern die Sachen mit so wenig Fingern wie möglich zu nehmen, kommt mir alles irgendwie bekannt vor. ^^ Auf jeden Fall haben wir ausgemacht, dass wir uns demnächst in Queenstown treffen, Auckland's „most southern suburb“. Queenstown ist übriens von laut Google Maps von Thames exakt 1500km entfernt. So erfährt man auf einfachem Wege wie die eigene Reise weitergeht! Er musste dann allerdings weiter, weil er noch am selben Tag zurück nach Auckland musste, aber man findet sich in Neuseeland schon wieder. Ich bin noch geklettert bis meine Finger angefangen haben zu bluten. Man muss dazu sagen, dass der Fels dort extrem scharf war und mir die Finger heute noch wehtun. Nach dem Hot Water Beach gings dann weiter zum Cathedral Cove, einem beeindruckenden Felsloch mitten am Strand (war auch eine Kulisse in einem der Narnia-Filme). Was ich nicht wusste ist, dass man da etwa eine halbe Stunde hingeht, und Flip-Flops sind eigentlich ja nicht unbedingt zum wandern geeignet, aber egal. Das ganze beschreibt sich wieder mal am besten mit Bildern (allerdings ist gestern das Internet wieder ins Klo gefallen und Bilder hochladen ist jetzt Glückssache). Ich hab übrigens genau den kältesten Oktober und November aller Zeiten erwischt, aber dafür hab ich mit dem Wetter trotzdem immer Glück. Ich brech immer bei Wolken und fast-Regen auf, komm aber trotzdem bei Sonnenschein an. So much for now, Have Fun!

1 Kommentar 21.11.09 06:27, kommentieren

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Hey there,

10 Tage kein Eintrag, aber diesmal gibt’s definitiv mehr zu berichten

Ich weiß gar nicht wo ich anfangen soll!

Letztes Wochenende hab ich mein erstes Geld hier verdient indem ich im Laden ausgeholfen hab, weil Jennifer in Auckland auf einer Fortbildung war. Sind immerhin 160$ geworden, genau das Geld das ich vorher für Camping equipment ausgegeben hab.

Die Tage ohne Jen waren auch ein bisschen konfus ^^ Emma sollte für mich ja essen machen, was sie auch getan hat, aber naja, Emma ist nicht sehr gesprächig. Kennt ihr die Szene bei den Simpsons in der Hausmeister Willie seine Eltern in Schottland besucht? Der Dialog geht so:


Willie: Ay.


Seine Eltern: Ay.


Dann gehen alle wieder. Anschließend sagt Willie dass er dieses mal extrem viel mit seinen Eltern geredet hat.

So war Emma auch, very Scottish anscheinend. Sie kommt ja auch aus Edinburgh.

Jedenfalls war's dann am Wochenende so dass ich gar nicht dran gedacht hab, dass sie Essen macht und hab insgesamt vier mal Kaiserschmarrn gegessen. Der hat jedes mal anders geschmeckt und ausgeschaut, obwohl ich immer das gleiche Rezept verwendet hab. Kaiserschmarrn ist mein Gulasch, gell Mama

Naja, auf jeden Fall hat Emma ja immer für mich gekocht, aber immer in der anderen Küche und sie hat nie etwas davon zu mir gesagt. Ich hab das erst erfahren als Jen wieder zurückkam und sich über das ganze Essen gewundert hat das vom Wochenende noch da war. Emma war übrigens sogar in der Küche als ich gekocht hab und hat trotzdem nix gesagt.


Am Dienstag hab ich dann mein Hüttenticket für die Übernachtung reserviert. Eigentlich wollte ich heute gehen, aber die Hütte (die 80 Schlafplätze hat) war schon ausgebucht, also bin ich schon am Freitag los.

Der Zufall spielt manchmal übrigens tolle Spiele Eben an jenem Dienstag nämlich hat Susann, die schon öfters hier bei Jennifer war, angerufen, ob sie nochmal für ein Weilchen vorbei kommen darf. Bei Jen natürlich kein Problem Jen ist eh eher wie eine Tante als eine Chefin.


Sie ist dann Mittwoch früh angekommen, und just an diesem Mittwoch hat Emma verkündet, dass sie am nächsten Morgen nach Wellington fahren wird.

Aber der Zufall meinte es noch besser. Susann ist nämlich auch deswegen hier her gekommen, weil sie ihr Auto verkaufen wollte, welches mittlerweile schon praktisch meins is Ein 91er Volvo 940 GLE, 200.000 Kilometer drauf, und nur 1000$. Ist zwar kein Kombi, hat aber einen riesen Kofferraum in den vier von meinen Rucksäcken reinpassen würden.

Susann hat also Emmas Job übernommen, ich Susanns Auto. Wir haben dann am Abend noch ein bisl Wein getrunken, auch Emma, die brav alle Fragen von Susann beantwortet hat, sonst aber überraschenderweise nichts gesagt hat. Emma hat dann mal das Zimmer verlassen, und als sie nach zehn Minuten nicht zurückgekommen ist haben wir daraus geschlossen, dass sie wohl ins Bett gegangen sein muss. Naja, sie war halt etwas weird und es hat keinen gestört dass sie uns verlassen hat.

Ich versteh mich super mit Susann und es tut gut, mal wieder jemanden um sich zu haben der erstens in meinem Alter ist und zweitens auch noch deutsch spricht. Sie ist hier hergekommen, weil die Leute die ihr versprochen haben, ihr Auto zu verkaufen, das dann irgendwie doch nicht konnten, sie aber schon den Rest ihrer Reise mit dem Bus gebucht hat.

Am Donnerstag Abend kamen dann zwei Freundinnen von Jen zu besuch, und auf jeden Fall kam es da dann zu folgendem Wortwechsel zwischen Susan (nicht Susann) und Jen:


S: I brought you your pot.

J: Pot? Which pot?

S: The pot I borrowed from you some time ago.

J: Oh, pot, of course.

S: Yeah, we should say steel pots.

J: Yes, we should.

S: But I also have some of the other pot here.


Ende der Geschichte war dann, dass Susan und Jen auf dem Sofa im Laden den non-steel pot geraucht haben, und wie es das Schicksal will, konnte Genoveva natürlich genau an diesem Abend nicht schlafen und kommt just zu dieser Zeit um nach Mama zu schauen. Ach ja, Jen raucht natürlich auch sonst überhaupt nicht, gar nie nicht, sie hat mir bestimmt erst hundert mal gesagt, dass sie heute endgültig mit den Zigaretten aufhört. Und wehe wenn Genoveva erfährt, dass Mami raucht!


Freitag war der Tag der ersten Wanderung, gleich mal inklusive Übernachtung.

Es ist irgendwie komisch, wenn man zu einer Bergtour erst um kurz nach zwölf anfängt, seine Sachen zusammenzupacken ^^

Ich hab, nicht genau wissend was mich erwarten wird, einfach mal alles eingepackt, was man vielleicht brauchen könnte und der Rucksack war am Ende etwa zehn Kilo schwer.

Bevor ich endgültig los bin hab ich noch reichlich Essen und Trinken gekauft und bin dann in fast-schon-meinem neuen Auto auf zum Kauaeranga Valley Visitors Centre um mein 15$-Hüttenticket abzuholen und nochmal nachzufragen, wie das mit dem Wetter ist, weil es auf der Hinfahrt geregnet hat. Die Frau dort hat mir versichert, dass es kein Problem ist, aber ich solle meine Regenjacke besser parat haben. Vom Visitors Centre aus gings dann ncoh etwa zehn Kilometer Schotterpiste zum Ausgangspunkt (Kauaeranga Valley Road End). Die Straße wäre echt perfekt für eine Rallye, driften einfach gemacht, Holzbrücken, echt lustig ^^

Es fühlt sich echt komisch an, wenn man erst so spät losgeht, um viertel nach zwei, um genau zu sein. Deswegen hab ich mich auch entschieden, den kürzeren, auf drei Stunden veranschlagten, Weg nach oben zu nehmen (Webb Creek Track). Zu diesem steht in der Beschreibung aus dem Internet folgendes:


On this section you will encounter hundreds of deeply worn packhorse steps in the rock. This is when you discover that a horse’s stride length is different from yours as you miss every other step!


Und ja, es stimmt. Ich hab während dem Trip zweihundertfünfzig Bilder gemacht, von denen zweihundertneunundzwanzig brauchbar waren und die sich jetzt schon alle auf facebook tummeln, also spar ich mir hier die genauere Beschreibung des Weges, auch weil es jetzt schon dreiviertel zwei ist. Alles in allem war der Weg aber nicht allzu anstrengend und ich hab zweieinviertel Stunden bis zur Pinnacles Hut gebraucht. Die Hütte gilt auch zurecht als die luxuriöseste ihrer Art und ist auch die größte der südlichen Hemisphere. Riesige Küche, ein Grill, drei Duschen, drei Klos, achtzig Betten, Veranda mit fünf Tischen und elektrisches Licht.

Es waren drei Familien aus der Umgebung von Auckland da und als ich beim Abendessen eine Dose Herringe (die schreiben das hier mit zwei r) ausgepackt haben, haben alle gleich gewusst, dass ich aus Deutschland bin ^^ Generell hatten alle zu viel zu essen dabei und eine Familie hat Sushi mitgenommen, dass sie dann unter allen aufgeteilt haben. Dazu gab es das mit Abstrand schärfste Wasabi ever. Ich hab ein Stückchen der Größe eines Maiskorns auf mein Sushi getan und es hat mir die Tränen in die Augen getrieben und ich werd bestimmt ein Jahr lang keinen Schnupfen mehr haben so hat das durchgebrannt. Ironischer Weise gab es agrat hier oben das bisher beste Klopapier, dass ich in Neuseeland benutzt hab. Etwas später sind noch zwei Deutsche und eine Österreicherin (Michael, Georg und Lilly) angekommen, die erst um fünf losgegangen sind. Sie sind gemeinsam unterwegs und aus Regionen mit sehr unterschiedlichen Sprachen (Stuttgart, Dresden und Linz). Mit einem österreichischen Dialekt um sich fühlt man sich übrigens viel mehr in den Bergen Die drei haben richtig aufgekocht, mit Salat, Steaks, Gemüse und kompletter Gewürzsammlung. Einer von den Vätern hat gemeint er wollte auch Steak mitnehmen, aber seine Frau hat's ihm verboten. Dafür „musste“ er dann alles aufessen, was die anderen von ihren Steaks nicht mehr geschafft haben. Wir haben dann noch bis kurz vor Mitternacht geratscht und sind dann ins Bett.

Nach gemütlichem Nutellatoastfrühstrück hab ich mich am Samstag morgen um neun auf zum Gipfel gemacht, was nicht sonderlich weit ist. Den Rucksack hab ich dabei in der Hütte gelassen, was sich als sehr richtig erwiesen hat. Der letzte Teil des Weges war mehr gekraxel, aber die Sicht vom Gipfel war fantastisch. Man hat bis auf die andere Seite der Halbinsel aufs Meer gesehen, aber schaut euch einfach die Fotos an.

Dort oben hatte man warum auch immer eine mords Akkustik und man hat ungefähr alle Vögel auf dem Berg gehört.

Für den Abstieg hab ich den langen Weg genommen, der eindeutig der schönere und abwechslungsreichere ist. Teilweise war's recht schlammig, aber nicht so, dass es schlimm gewesen wäre.

Was man noch erwähnen sollte ist, dass man hier meistens nicht einfach mal schnell ein Foto von der Landschaft machen kann, weil links und rechts von den Wegen so viel wächst, dass man kaum durchschauen kann. Aber man erkennt die Stellen, an denen man viel sieht, leicht, weil dort alles totgetrampelt ist.

Das letzte Stück des Weges war durch richtigen Dschungel, und ab und zu stehen noch ein paar Kauribäume rum. Das ist dann in etwa so, man geht durch den Wald, alles so etwa sieben Meter hoch, und auf einmal woooooooooow, steht da ein dreißig Meter Baum.

Als letztes musste man noch den Kauaeranga River (ohne Brücke) überqueren, aber jetzt weiß ich, dass die Schuhe wasserdicht sind, das Wasser aber nicht innen drin stehen bleibt.

Wieder am Parkplatz hab ich mich in den Kofferraum des Volvos gesetzt und noch ein paar Nutellatoasts verdrückt, und auch die drei anderen deutschsprachigen sind kurz nach mir angekommen, obwohl sie erst kurz bevor ich den Weg von der Hütte nach unten angetreten bin sich zum Gipfel aufgemacht haben. Ich bin halt ein paar verwachsene Pfade entlang gegangen, die nicht zum Weg gehört haben, aber auf jeden Fall sehenswert waren, und die zweihundertfünfzig Fotos müssen ja auch irgendwann gemacht worden sein.

Wieder in Thames angekommen bin ich erst nochmal gleich in die Mall und hab mir den Soundtrack zu Into the Wild gekauft, das musste einfach sein. Generell sind CDs hier relativ günstig.

So, das reicht jetzt für heute denk ich.



Anmerkungen:


Der Kühlschrank hier hat einen Butter Conditioner mit drei verschiedenen Stufen

Richtige Kiwis begrüßen sich mit Hebrew.

Ein Eisberg bedroht Neuseeland.

I hob hoit grod nix anders zum doa ghobt.

Hab letzte Woche den ersten und bisher einzigen grantigen Neuseeländer gesehen, sein Name ist Winky.


1 Kommentar 14.11.09 14:53, kommentieren

4.11.2009

So, nach langem mal wieder ein neuer Eintrag. Was gibt’s zu sagen? Am Freitag hab ich meine erste alleinige Autofahrt hintermich gebracht, und zwar insgesamt etwas mehr als 100km um mir ein Auto anzuschauen, das dann aber doch zu teuer war. Trotzdem war's die Fahrt wert, erstens weil ich mich jetzt zumindest autofahrerisch an den Linksverkehr gewöhnt hab (beim Straßen überqueren noch nich ) und zweitens weil die Landschaft hier einfach so schön ist, dass einfach rumgurken schon Spaß macht :P Hab auch ein paar Fotos geschossen, da wo ich nen Ort zum stehenbleiben gefunden hab. Leider sind bei den meisten Haltestellen die Bäume so hoch, dass man keine richtigen Fotos machen kann. Am Samstag war ich dann zum ersten mal in der Rocky Horror Picture Show, passend zu Halloween natürlich dressed up. Zu den Tickets gabs eine Tüte mit allem, was man so für den Film braucht. Mal schauen was ich noch zusammen bring: Reis, eine Zeitung, Spielkarten, Konfetti, ein Toast, a noisemaker, ein Partyhut, eine Minitaschenlampe, ein Gummihandschuh und bestimmt noch 2-3 andere Sachen. Das meiste davon wurde irgendwann während dem Film einfach rumgeschmissen (the poor little bastards who had to clean it up). Sonst war eigentlich nicht so viel, außer dass ich jetzt dank Kim, einem bekannten von Jennifer, etwa 10000 Songs mehr an Musik hab. Ach ja, ein Neuzugang ist hier gestern eingetroffen. Emma, 30 aus England, ist jetzt fürs Kochen, Putzen und Catering hier. Sonstiges: Axe hießt hier Lynx Vanillezucker gibt’s hier nicht Hab heut das erste normale Brot gesehn Genoveva + sugar = hyper hyper Vor den meisten Kurven hier steht ein Schild mit der empfohlenen Geschwindigkeit für diese Kurve Ein Film in der Videothek für 8 Tage kostet $3,50 Das Internet mit Holzmodemspeed ist eigentlich schneller, aber manchmal mags einfach längere Zeit nicht

4.11.09 09:58, kommentieren

26.10.


Ok, jetzt komm ich endlich mal dazu wieder was zu schreiben. Naja, eigentlich hab ichs bisher nur nicht geschafft mich wirklich drauf zu konzentrieren, so let's give it a try. Die ersten Tage im Kauaerenga Store waren ganz cool. Wirklich stressig war's bisher noch nicht, außer vielleicht gestern und vorgestern abend, aber das waren auch Außnahmen (Catering für den Golf Club und 3 Stunden hardcore dishwashing). Ich hab schon ein paar neue tolle Fähigkeiten bekommen, wie Speed Bread Buttering oder Cutlery Wrapping. War aber eher eine einmalige Aktion denk ich. Hauptsächlich steh ich im Laden und kassier oder räum sachen ein.

Heute bin ich dann endlich mal wieder hier rausgekommen, weil Jennifer mit mir und Genoveva einen Ausflug gemacht hat. Wir waren in Tauranga ein bisschen am Strand spazieren, den Berg den wir eigentlich hoch wollten sind wir dann doch nicht rauf weil Genoveva gestreikt hat Zum Glück hat's diesen Tag erst zu regnen begonnen als wir schon auf dem Heimweg waren.


Well, not too much but at least anything.


Ich hab übrigens Fotos bei facebook hochgeladen, also registriert euch am besten dort um sie anzuschauen. Sry, aber ich war bisher einfach zu foul ne andere Plattform dafür zu suchen, und bei facebook geht’s ziehmlich einfach.

1 Kommentar 26.10.09 09:45, kommentieren

number 2

OK, Eintrag Nr. 2!

19.10.

Viel ist eigentlich nicht passiert.

Wie gesagt waren wir gestern an Cape Reinga, zumindest unter anderem.

Es ging wieder früh los und während dieser Fahrt hat man das erste mal gesehen WIE schön NZ tatsächlich ist. Alles ist grün, selbst an den Küsten, wo unter all dem Gras eigentlich nur Sand ist.

Cape Reinga ist ganz hübsch, aber muss man halt gesehen haben. Extrem windig ist es halt, wie immer wenn man hier an der Küste ist.

Ansonsten waren wir noch bei so einem Gumdigger's whatever. Gum ist eigentlich amber, aber naja... War ganz cool, vor allem ist man da auch mal in den Wald reingekommen.

However, das beste des Tages war auf jeden Fall das Sandboarden. Mit nem Board Kopf voraus Sanddünen runterbrettern, unten dann noch mal ein paar Meter übers flache Wasser...oder eben auch nicht ^^

Heute war auch ein gutes Beispiel für die Launenhaftigkeit des Wetters, aber man muss sich hier nur mal den Himmel anschauen. Strahlendes Blau, weiße und schwarze Wolken teilen sich zu etwa gleichen Teilen den Himmel. Mittags zum Beispiel hat sich das Wetter im Minutentakt verändert, von starkem Regen über leichtes Nieseln bis Sonnenschein.


Fotos hochladen hat mich bisher noch nicht gemocht, naja, ich kann sie mir ja anschauen :P

Außerdem funzt mein neugekauftes Ersatzhandy auch nicht mehr, und zwar noch weniger als das alte.



20. - 22.10.

So, jetzt hat sich doch gut was geändert.

Aber alles zu seiner Zeit. Die letzten beiden Tage in Paihia waren an sich auch nicht wirklich spektakulär. Am Dienstag haben wir noch eine Wanderung zu einem Wasserfall unternommen. Die Mädels und Joe waren zu faul hinzugehen und sind deswegen getrampt, und so sind dann nur Dominik und ich den Wanderweg gegangen. Der Weg war um ehrlich zu sein auch der schönere und spektakulärere Teil. Wirklich schöner Urwald, eine Brücke durch einen Mangrovensumpf. Das eigentliche Highlight war dann auf dem Rückweg. Debby hat alle gewarnt, ja nicht vom Steg zu fallen und wie's er Zufall will, hat sie dann selbst den Sumpf ein bisschen genauer untersucht. Sie hat außerdem auch noch genau in dem Moment, als sie runterfiel, den Auslöser der Kamera gedrückt. Den Abend haben wir dann wieder mal im Whirlpool gechillt, so was bräuchten wir zuhause auch

Am Mittwoch hab ich dann endlich meinen ersten Job bekommen. Ich bin jetzt (Donnerstag) in Thames und arbeite für food and accomodation bei Jennifer in ihrem corner store. 25h die Woche, Montag bis Donnerstag. Es ist echt nett hier, ein bisschen run down und chaotisch, richtiger Tante-Emma-Laden. Jennifer wohnt hier mit ihrer Tochter Genoveva, die sehr lebendig ist ^^ Erinnert mich eigentlich in allem an Ferdi aus dem Oratorium, nur eben als Mädchen. Momentan sind noch zwei Amerikanerinnen aus Boston hier, Alice und Zoe, bis Dienstag glaub ich noch, dann kommt anscheinend eine Deutsche her. Die nächsten drei Tage werden wohl stressig weil Jennifer ein komplettes Catering für den örtlichen Golfclub organisieren muss, morgen weiß ich mehr. Aber die Zeiten zu denen ich aufstehen muss sind in etwa wieder die gleichen wie während meiner Zivizeit, da kanns gar nicht so schlimm werden


So far til now



Some more Anmerkungen:


Easy as that = sweet as

Kiwis mit deutschen Autos haben Nummernschilder, die auf einen auf europäisch machen.

Ich hab heute das erste größere flache Stück NZ gesehen.

Die meisten Brücken hier haben nur einen Fahrstreifen.

Das Leitungswasser hier ist sehr sehr chlorhaltig.

Some Boston Slang:

bobo = run down

islam = die kleinen Inseln in den Buchten hier in NZ

lady (adj.) = feminin, sissy

Die beiden haben mir noch ein paar mehr gesagt, aber naja, scheiß Kurzzeitgedächtnis.


5 Kommentare 22.10.09 13:29, kommentieren

the beginning

So, jetzt endlich mal der erste Eintrag.

Erst mal was zum Flug. 28 Stunden hört sich viel an, ist es auch. Trotzdem wars eigentlich nicht so anstrengend wie erwartet. Auch der Jet-lag war/ist gar nicht soooo dramatisch. Wir wachen zwar alle immer sehr früh auf (heute z.B. gleich mal um 5:30), aber es passt schon. Wir sind übrigens Frank, Dominik, Dominik und ich, also die drei anderen die noch mit mir über Travelworks nach NZ geflogen sind.

Jetzt mal zu den bisherigen Tagen.

Am ersten Tag war überraschenderweise mal gleich nicht viel los. Bisl die Queenstreet in Auckland rauf und runter, aber dann halt früh ins Bett gehen. Mein Handy ist übrigens während dem Flug verreckt und das Display zeigt nix mehr an.


Am Mittwoch dann hatten wir um 10 ne recht hilfreiche Einführungsveranstaltung bei IEP, einer non-profit Organisation. Dort gibt’s auch gratis Wifi, Infos zu allen möglichen Aktivitäten die man auch gleich dort buchen kann, Hilfe zu allem drum und dran und bla bla...

Am Abend warn wir noch ein Bierchen trinken, Tiger Beer, Singapore's best beer Die Gläser waren ganz normale 0,425l, wie bei uns halt auch, klar.


Donnerstag waren wir dann erst mal obdachlos, weil in unserm alten Backpacker alles ausgebucht war. Eigentlich war das aber ganz praktisch, da wir dadurch den wohl beschissensten Backpacker Aucklands verlassen konnten. Unsere Zimmer hatten KEINE Fenster, und mit 29$ pro Nacht ist ACB auch noch extrem teuer. Wir sind dann ins Nomad Fusion umgezogen, dass uns nur 42$ für die zwei Nächte dort gekostet hat, in dem es tatsächlich Fenster gab und sogar nen Whirlpool. Aber so wie's ausschaut ist ein Whirlpool hier eh Standard in jedem Backpacker, außer ACB natürlich

Wir haben auch noch eine Bustour für Samstag mit Stray gebucht, so einem Busunternehmen, dass Touren „off the beaten track“ anbietet.

Am Abend gab es dann, kein Witz, in der Bar von dem Backpacker FREIBIER!!!!! Nachdem das Freibier dann alle war ham wir noch so ein bisl das Kiwi-Nachtleben zusammen mit Kenny (einem Deutschen der [noch] bei IEP arbeitet) erforscht. Das Bier hier ist übrigens denk ich (bis auf Tiger) alles nur light...


Der Freitag ist fast komplett für die Jobsuche draufgegangen, anschließend noch mein Handy ersetzen gegangen, sprich ich hab mir ne Digicam und ein neues Handy gekauft.

Freitag war auch der erste schöne Tag, den wir dann am abend nochmal in der Bar vom Mittwoch ausklingen ließen.


Heute waren sind wir gleich in der früh mit Stray aufgebrochen. Endlich mal raus aus Auckland und bisl was vom eigentlichen NZ sehen. Einer unserer Dominiks ist allerdings in Auckland geblieben um nach einem Auto zuschauen. Die Landschaft beschreib ich euch nicht, sonst werdet ihr alle neidisch in eurem verschneiten Deutschland. Wir haben uns also mit Stray auf den Weg nach Paihia gemacht um dort Delphine zu beobachten und mit ihnen zu schwimmen. Bei strahlendem Sonnenschein sind wir losgefahren, aber der starke Wind hat uns dann dummerweise Wolken hergeblasen und der Wellengang war auch nicht grad ohne. Intelligenter Weise sind wir Jungs natürlich nur in Shorts und T-Shirt dagewesen, was sich am Ende nicht unbedingt als so toll erwiesen hat ^^ Die Mädels mit denen wir übrigens den Trip hierher gebucht haben hatten alle ihre wasserdichten Outdoorjacken und Schals (!) dabei, wofür wie sie am Anfang noch belächelt haben... Hier in der Bay of Islands gibt’s 144 Inseln, allerdings nur eine die für die Öffentlichkeit zum Zelteln zur Verfügung steht, und auch nur vier davon sind wirklich bewohnt. Weiter draußen hat einer von den Schifftypen dann gemeint, wer nicht nass werden will soll jetzt unter Deck gehen. Mehr als ein paar harmlose Spritzer waren das allerdings auch nicht. Wir sind dann zu einer Insel mit Robben gefahren, und anschließend hat der Typ seine Warnung mit dem Nasswerden wiederholt. Diesmal hat der Fahrer halt dann aber richtig Gas gegeben, und dann waren wir auch wirklich von oben bis unten komplett durchnässt, und dass wir dann unter Deck gegangen sind hat's Kraut auch nicht mehr Fett gemacht, weil wir in unseren nassen Klamotten gefroren haben wie Sau. Es gab dann mit dem Boot einen Zwischenstopp auf einer Insel, wo wir dann frierend mit Tee und Cookies am Strand rumstanden. Delphine haben wir dann auch keine gesehen, weil Orcas in der Nähe waren und die ganzen Delphine sich verstecken mussten. Zumindest haben wir nen Gutschein für eine erneute Fahrt bekommen.

Morgen geht’s dann mit Stray weiter nach Cape Reinga


So viel bisher aus Kiwiland.


Hier noch ein paar kleine Anmerkungen:


Die größeren Kreuzungen in Auckland kann man diagonal überqueren.

In Auckland haben wir uns mehr oder weniger ausschließlich von Dunkin Donuts, Burger King und sonstigem Fast Food ernährt.

In Auckland gibt’s mehr Japaner als sonst irgendwas. Auf Platz 2 rangieren die Deutschen, dann kommen erst Kiwis.

So ein Laptop is wirklich praktisch. Außerdem hat von den Leuten die sich so bei IEP rumtreiben etwa 1/3 ein Netbook, 1/3 ein Macbook und nur 1/3 nen normalen Laptop.

Die Städte hier schauen überhaupt nicht aus wie bei uns. Auckland wirkt in keiner Weise so als hätte es 1,3 Mio. Einwohner. Die Häuser sind einfach irgendwo auf den Hügeln und haben einen Sicherheitsabstand von ca. 500m zueinander.

Bayern ist eine Flunder im vergleich zu NZ.

Sweet as, Bro!

Cheers = thx

Ein e wie z.b. in red oder question ist ein iii, also red = read

Cookies in Deutschland sind einfach scheiße wenn man die hier in NZ kennt.

Zum Frühstück gibt’s immer Tea, also Schwarztee. Sweet as, Bro!

Es ist eh alles sweet as, bro!

Man kann wirklich ALLES mit Kreditkarte bezahlen.

Beim Online Banking gibt’s keine Tans, Handys haben hier keine Pins wenn man sie anschaltet.

Alles was nicht sweet as ist ist cool.

Es gibt keine grantigen Kiwis.



So, das reicht vorerst mal.


C ya later!

2 Kommentare 17.10.09 09:30, kommentieren