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Nach langem wieder mal was Neues ^^

Ich wollte eigentlich schon letzte Woche Montag wieder was schreiben, habs aber wie ihr seht wohl doch nicht gemacht.

Letzte Woche Sonntag war ich auf meinem ersten (sehr kurzen) tramping track. Wanderwege sind hier in drei Kategorien eingeteilt:

Short walks sind kurze Wege bis etwa 45 Minuten.

Walking tracks sind Wanderungen wie bei uns halt auch.

Und dann gibt es eben noch tramping tracks, die Abenteuervariante. An allen Eingängen zu tramping tracks wird darauf verwiesen, dass man „moderate to high backcountry and survival skills“ haben sollte.

Zum Anfang wollte ich einfach mal den kürzesten überhaupt nehmen, two hours return, weil man weiß ja nicht unbedingt, was einen da genau erwartet.

Ich hatte eigentlich gar nicht vor, den tramping track noch zu gehen, da es extrem neblig war und schon die ganze Zeit nach Regen ausgeschaut hatte. Naja, ich habs trotzdem gemacht, obwohl es schon zwei Uhr war.

Auf dem Weg dorthin sind mir außer fetten Jeeps keine Autos entgegen gekommen und auch die Parkplätze waren alle leer.

Der Anfang des Weges war wieder mal eine dieser Hängebrücken über den Kauaeranga River, aber das war auch die einzige Brücke. Der eigentliche Weg ging entlang, über und durch einen kleinen Seitenarm des Kauaeranga Rivers, aber zum Glück hab ich mir ein paar Tage zuvor Gamaschen gekauft. Insgesamt hab ich den Fluss wahrscheinlich hundert mal überquert und bin dabei in tausend Spinnennetze gerannt. Meistens war es so, dass man den Fluss überquert hat, fünfzig Meter nebenher ging, dabei knöcheltief im Matsch versank , nur um ihn dann wieder zu überqueren. Bis zum Ziel, dem Taewaere Dam, hab insgesamt etwa eine Stunde gebraucht, vom Damm selbst hat man überhaupt nichts mehr gesehen, aber der Weg ist ja bekanntlich das Ziel. Auf dem Rückweg, mit schon deutlich mehr Erfahrung in Flüsschenüberquerungen, hab ich dann beschlossen, eine Zeit lang nicht den Weg, sondern direkt durch den Fluss zu gehen, was auch echt Spaß gemacht hat.

Kaum war das Auto dann wieder in Sichtweite hat es auch prompt zu regnen begonnen, good luck though

Letzten Freitag bin ich noch einmal die komplette Halbinsel hier abgefahren, einmal rundherum. Autofahren macht hier echt Spaß, weil die Landschaft einfach so toll ist :P

Ich wollte eigentlich noch nach Opito Bay, weil es da anscheinend einen Strand namens Boulder Bay gibt, hab aber die Ausfahrt nicht gesehen und das dann auch erst zwanzig Kilometer später bemerkt, als ich dann auf einmal schon in Whitiangi war. Zum umkehren war ich dann am Ende zu faul ^^ In Whitiangi hab ich dann dafür zwei französische Backpacker mitgenommen, die zum Hahei Beach wollten, genau wie ich auch. Was echt gemein ist, ist dass Hahei Beach nur etwa fünf Kilometer Luftlinie von Whitiangi ist, man allerdings dreißig Kilometer weit fahren muss, weil es dazwischen einfach keine Straßen gibt und ein kleines Meer dazwischen liegt.

Leider war am Hahei Beach das Wetter ziemlich schlecht, weswegen ich auch nicht sonderlich lange dort war.

Auf dem Rückweg hab ich noch einmal einen Abstecher zum Hot Water Beach gemacht und dort etwa eineinhalb Stunden an einem Boulderproblem verbracht, bevors dann endgültig wieder zurück nach Thames ging.

Am Sonntag ist eine Freundin von Jennifer mit Familie hier angekommen, weswegen ich in ein kleineres Zimmer umziehen musste. Und, oh, Überraschung, ihr Mann ist Schweizer und er und die beiden Kinder sprechen Deutsch. ^^

Mein Ursprünglicher Plan war ja, letzten Sonntag abzureisen und nach Wharepapa South zu fahren, so in etwa dem Klettermecca der Nordinsel, allerdings war bis gestern (Donnerstag) schon alles ausgebucht gewesen. Deswegen bin ich noch bis heute hier bei Jennifer geblieben, was gut für uns beide war. Ich hatte noch einmal ein paar Tage mehr, um den weiteren Verlauf meiner Reise zu planen und Jennifer musste nicht im Shop arbeiten und konnte Zeit mit den anderen verbringen.

Cate, Thomas und ihre beiden Söhne Morris und Finley sind momentan auf einer einjährigen Weltreise und wollen für etwa ein halbes Jahr in Neuseeland bleiben.

Mein Plan für die nächste Zeit ist jetzt erst einmal nach Wharepapa South zu fahren, dort Kletterausrüstung zu kaufen und dann weiter auf die Südinsel nach Takaka, wo so in etwa das Klettermecca der Südinsel und der Abel Tasman National Park ist. Für dort hab ich über CouchSurfing sogar schon jemanden zum Klettern gefunden, eine 31-jährige angehende Lehrerin, oh surprise, aus Deutschland, die gerade quer über die Südinsel trampt.


So far 'til now.

Ich hätte schon nochmal mehr schreiben können, aber ich will nicht zu spät von hier wegfahren.




Anmerkungen:

Es gibt hier sehr suizidgefährdete Adrenalinjunkyvögel, die besonders gerne im Tiefflug vor Autos vorbei fliegen.

Es kommt mir mittlerweile falsch vor, wenn das Lenkrad in einem Auto auf der linken Seite ist.


4.12.09 02:19

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