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Mittwoch, 16. Dezember


Christmas is coming closer and closer, aber daran denk ich bisher überhaupt nicht. Wie auch, bei sommerlichen Temperaturen und Meer?

Nach zwei Tagen reinem Autofahren (abgesehen von der dreistündigen Bootsfahrt zur Südinsel) und zwei nicht gerade angenehmen Nächten im Auto bin ich in Takaka bzw. Pohara angekommen.

Takaka ist bisher die sympathischste Stadt in der ich war/bin. Mit 1200 Einwohnern ist des die größte „Stadt“ der Golden Bay Region und deren Zentrum. Hauptsächlich leben hier Hippies und Künstler, aber auch einige verstreute Farmer, was Takaka zur wohl lässigsten Stadt der Welt mach. Mit Dreadlocks kann man auf jeden Fall gut in Takaka untertauchen ^^ Auf der Commercial Street reihen sich Boutiquen und Art Galleries aneinander, ab und zu von ein paar Cafés und Bars umgeben.

Und so ganz nebenbei ist auch noch Neuseelands größtes Sportklettergebiet, Paynes Ford, gleich um die Ecke. Es ist echt lustig wie sehr die Landschaft hier der unsrigen ähnelt! Wenn man das Paynes Ford Scenic Reserve betritt ist rechts Wiese, die eins zu eins die gleichen Pflanzen hat wie bei uns! Butterblumen, Löwenzahn, Gänseblümchen, Margeriten, sogar das Unkraut ist das gleiche.

Die einzigen drei Unterschiede sind, dass es hier im Wald Palmen gibt, die Berge/Hügel sind runder und das Meer ist auch noch da (allerdings riecht es nicht so meerig wie ich es gewohnt bin).

Lustiger Weise ist Mark Brignole, bei dem ich wwoofe, der Verantwortliche für neue Routen ^^

Die Wege zu den Kletterwänden sind selbst ein Abenteuer für sich. Lianen bilden perfekte Stolperfallen, der Boden ist matschig und rutschig, und es gibt viele Wege die gar keine sind und plötzlich im Nichts enden, und wenn man sich umdreht auch aus dem Nichts kommen. Das nächste Problem, wenn man dann mal eine Wand vor sich hat, ist, herauszufinden, welche das denn nun ist. Mit mittlerweile drei Guides ausgerüstet und gewisser Ortskunde geht das jetzt sogar schon recht gut.

Ich muss jedes mal drei paar Schuhe mitnehmen, um den Anforderungen hier gerecht zu werden! Wanderschuhe zum Hochgehen, Kletterschuhe zum Klettern und Flip-Flops während dem Sichern.

Das Klettern hier ist wieder ganz anders als in Wharepapa South. A lot of slopers, limestone, und teilweise schon richtig abgegriffen. Aber man gewöhnt sich schon recht gut dran.

Ich kletter momentan mit Steffen, den ich an der Wand getroffen hab, und der hier in Takaka in nem Backpacker wohnt.

Bis letzten Samstag war mein Tagesablauf ziemlich vorhersehbar: 7:30 aufstehen, bis 10 im Internet, 2 Stunden Unkraut jäten, Klettern, Abendessen, Bett.

Am Sonntag war der erste Tag Kletterpause, außerdem gab es bei der Wwoofing-Stelle keine Arbeit mehr, bzw. Tracey und Mark hatten beide zu viel am Hals um mir welche zu geben, also good bye! Tracey hat übrigens eine der Boutiquen in Takaka und Mark, den ich nie gesehen hab, war auf der Nordinsel Strommasten kontrollieren, und es sind wohl nur noch 2800 übrig ^^

Am Montag bin ich zum ersten mal ein bisschen richtiger gefallen, ca. 4 Meter, ein bisschen gebremst und genau mit dem Knie den einzigen Stein am Boden getroffen und Steffen in die Lüfte erhoben. Hab deswegen auch gestern und heute Pause gemacht und schau, dass ich morgen den Abel Tasman Coast Track in Angriff nehme, 52km goldene Sandstrände entlangmarschieren :P

16.12.09 00:44

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