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Was letztes mal zwischen den Zeilen keinen Platz mehr hatte:


Abel Tasman:

Gestartet bin ich um kurz nach drei, der Gezeiten wegen.

Ich hab Simon und Franzi getroffen, als ich gerade von einem falschen Weg zurückgekommen bin und die beiden genau den gleichen Fehler begehen wollten.

Auf diesem Umweg hab ich auch die erste Bekanntschaft mit einem Oyster Catcher gemacht.

Der Sand ist an manchen Stellen alle paar Meter anders. Mal teigig, mal hart, mal weich.





Was jetzt in den Zeilen Platz findet:


Wir sind jetzt momentan beim Klettern zu viert, Anja (Regensburg) und Matt (Dunedin) sind noch zu uns gestoßen, weil beide etwa zur gleichen Zeit hier angekommen sind und beim Umschauen auch etwa zur gleichen Zeit genau dort rausgekommen sind, wo Steffen und ich grad beim Klettern waren. Jetzt muss ich nicht mehr alles vorsteigen, is auch mal ganz angenehm, so ein bisschen Topropen. Außerdem Klettern wir auch alle die gleichen Schwierigkeitsgrade, wenn auch auf sehr verschiedene Arten. Matt arbeitet hauptsächlich mit Kraft, Anja mit Balance, ich mit einem Mittelding und Steffen mit Kampf.

Da Matt und Anja auch im Hangdog sind, startet das ganze Gekraxle jetzt schon um... früh.

Und obwohl schon seit bestimmt zwei Wochen das Tor vom Hangdog einen mit dem netten Hinweis „Fully Full Man!“ begrüßt, wird es immer voller und voller. Vor ein paar Tagen waren auf einmal acht neue Zelte auf dem Stück wo ich bin. Aber who cares, das Hangdog Camp ist ja schließlich der coolste Zeltplatz auf der Welt.

Ich wollt eh mal nen Eintrag dafür machen, kann ja jetzt hier Platz finden.


Nur wer Kletterausrüstung vorweisen kann kommt auch rein, zumindest von Dezember bis Februar

Es gibt zwei Klos und eine Dusche

Zahlen tut man, wenn es einem grade passt.

Regeln sind nicht so viele da, und die die da sind, sind sehr dehnbar

Eine Übernachtung kostet ganze 6$, also 3€, eine Dusche kostet 1$, aber es gibt ja auch den Fluss

Hier gleich gegenüber gibt es ein nahezu perfektes swimming hole im Fluss, mit einer Affenschaukel auf etwa 6 Metern, man kann von 8 Metern runterspringen, man kann direkt überm Wasser super bouldern, bis zu den 8 Metern hoch und es wohn keiner in der Nähe, der sich wegen der Lautstärke beschweren würde. An den tiefen stellen wohnen Aale, die hier manche noch ganz oldschool mit Speeren jagen.

Aufs Klo gehen ist durchaus interessant, weil alles vollgeschrieben ist, und nicht mit so langweiligen Sachen wie Verewigungen, sondern z.B. mit einer Liste, wodurch man Hippie-Points gewinnt/verliert, außerdem sind alle aktuellen Informationen dort zu finden.

Die neueste Liste aufm Klo ist ein „Thou shalst/Thou shalst not“ fürs Klettern.

Es gibt am Bunk House, dem Gay Carabiner, eine Anzeige, wie stark die Schwerkraft heute ist.

Man könnte eigentlich so viel zum Camp sagen, aber man muss es einfach erleben.

Für mehr Infos: hangdogcamp.co.nz


Ach ja, Weihnachten war ja auch noch, am 25. natürlich.

Dafür wurden alle Tische und Bänke hier zusammengestellt, jeder hat ein bisschen was zum Essen gemacht und dann gabs ein riesen Buffet. Anschließend haben alle, die ein Secret Santa Present beigesteuert haben, eben ein solches bekommen, von einem richtigen Takaka-Santa. Einer hier aus dem Camp, der vielleicht so ende vierzig ist, mit Vollbart und Dreads (wenn auch in rot), hat sich dafür zur Verfügung gestellt, die Fotos von ihm werden bald auf Facebook sein, schaut einfach zu genial aus ^^ Als alle ihre Geschenke bekommen hatten, haben dann alle ums Feuer herum die Sachen vor allen anderen aufgemacht, waren echt interessante Dinge dabei :P


Now back 2 whatever the topic wasn't.

Dadurch, dass Steffen und ich jetzt schon ein paar Grade höher klettern als am Anfang, gehen uns auch die Sachen noch nicht aus, und so langsam hab ich mich sogar schon an die gemeinen Sloper hier gewöhnt. Auch die Sicherheit im Vorstieg ist bei mir jetzt schon deutlich höher, learn to control your fear. Commit yourself to the Rock!

Wir haben eine Route gemacht, bei der die very balancy Crux tollerweise an einer Stelle liegt, wo man, wenn man vorsteigt, bei einem Scheitern direkt auf eine Platte unterhalb treffen würde. Elvis lives in Takaka ist deswegen auch als „ankle breaker“ bekannt. Ich bin zum Glück beide male nicht runtergefallen. Ach ja, seit Weihnachten laufen hier die ersten Verletzten rum.

Heute (28.12.) haben wir eine (noch namenlose) Route gemacht, die so in etwa alles vereint, was man so klettern kann. Bouldermäßiger Start im Überhang, von wo aus man sich mit sehr dynamischen Zügen über die Kante arbeitet, dann ein sehr technischer Teil, gefolgt von ein paar Slopern und einem balancelastigen Hochstopseln auf eine kleine Platte. Es gibt noch einen alternativen Start einen halben Meter weiter, der deutlich technischer ist. Twist your left knee in under the roof and reach for the next hold behind your back. Der erste Start ist denk ich der erste Zug hier, bei dem es ein wirklicher Vorteil ist, wenn man nicht so groß ist, weil man den rechten Fuß schon mit wirklich extrem wenig Platz vor die eigene Brust ziehen muss.


Ich geh jetzt mal zum Lagerfeuer, den Abend ausklingen lassen.


Have fun!

Anmerkungen:

Im Supermarkt steht bei den Früchten immer dabei, nach welchen Kriterien man sie aussuchen soll und was sonst noch zu beachten ist.

Die Leute die im Abel Tasman National Park ein Haus haben, beliefern dieses meist mit ihren eigenen Helis.

Fast immer, wenn ich zwischen OpenOffice und iTunes hin- und her springen möchte, klick ich auf Firefox

Ich sag mittlerweile schon Eiscreme

Wen man einem Aal das Herz richtig rausnimmt schlägt es NACHHER noch etwa eine halbe Stunde

Mein Kletterenglisch ist glaub ich schon besser als mein Kletterdeutsch

Slopers are evil

Sloper sind die Art von Griffen, die weniger als horizontal sind und auf denen man sich nur wegen der Reibung festhalten kann

Commit yourself to the rock!

Ich hab bisher noch kein Problem damit, dass ich schon ewig lang keine richtige warme Mahlzeit mehr hatte. Sind glaub ich schon zwei Wochen.

 

 

 Die Regeln vom Hangdog:

Some Simple Rules

Please:
NO DOGS- We love the things but they make a real mess. This is non-negotiable.
MUSIC- Past dark/10pm there is to be NO electronic music in camp. Any base frequencies are really annoying to the neighbors- camp and local alike. Bust out the guitar, triangle or coconut and have a ho-down but please, keep it respectful.
SPEED LIMIT- This is to be kept to 5km per anum (really really friggin slow) as there is often children, other vehicles and vacant minded hippies around every corner.
ALCOHOL/ DRUGS- Basically do what your gonna do but keep it respectful. We do not condone the use of any drugs in Hangdog, and if substances start getting out of hand, steps will be taken. However, the camp is often the home of many a social evening and everyone is encouraged to have fun.

 

28.12.09 22:31

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