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Der erste Eintrag im Jahr 2010! Diesmal wird’s vielleicht eine etwas gekürztere Fassung. Silvester: Im Mussel Inn (dazu später noch mehr) mit Liveband, aber irgendwie ist Silvester hier einfach nicht das, was es bei uns ist. Es gibt keine richtige Kälte, keinen Sekt, vor allem aber KEIN FEUERWERK und keine angespannte Stille in den Sekunden vorm Jahreswechsel! Ach ja, und ich war Fahrer, weil ich bei Tsching Tschang Tschong verloren hab. Wainui Falls, die Zweite: Zum Glück sind manche Orte hier so toll, dass man sie ohne Probleme öfters besuchen kann. Diesmal waren wir allerdings ein paar Leute mehr, zu viert, und auf dem Weg hoch zu den Falls haben wir noch zwei Aucklanderinnen getroffen, mit denen wir dann den Nachmittag dort verbracht haben. Danny hat sie dann überzeugt, dass sie anstatt zurück nach Nelson in ihren Backpacker doch auch im Hangdog bleiben können. Man muss dazu sagen, dass die beiden Mädchen doch „very city“ waren, was dann besonders die Zeit, bevor die beiden im Hangdog angekommen sind, sehr lustig gestaltet hat. Danny hat ihnen das ganze irgendwie mehr als richtigen Backpacker verkauft, und naja, das ist das Hangdog halt einfach nicht so ganz ^^ Um das ganze noch zu toppen kam Danny dann genau zu dem Zeitpunkt, als über die Erwartungen der beiden spekuliert wurde, um zu fragen, ob jemand Eis für den Champagner der beiden hätte :P Das Mussel Inn: Das Mussel Inn ist hier so eine Wirtschaft/Kneipe, die fast schon bayerischen Maßstäben entspricht. Fast genauso zentral gelegen wir Gantenham, verkaufen nur ihr selber gebrautes Bier, und sie haben sogar etwas, das man schon direkt Biergarten nennen könnte! Dieser „Biergarten“ besteht aus ein paar Bänken und Tischen wie man sie von Almhütten kennt, aber es gibt am Abend auch ein Lagerfeuer mit Sitzgelegenheiten rundrum. Der rustikal eingerichtete Innenbereich ist kleiner als unser Wohnzimmer in Au, alles Essen und Trinken muss man sich an der Bar abholen. Zweimal die Woche spielen Livebands kostenlos, hauptsächlich Reggae, und auch noch wirklich gute! Wenn man nach dem Konzert dann ein bisschen Hunger hat kann man auch mal bei der Küche nachfragen, ob sie vielleicht noch kostenlose Überbleibsel haben, für die armen hungrigen Gäste draußen. Besonders Samstags besteht der Großteil der Besucher aus Hangdog people, das Camp ist dann immer wie ausgestorben. Meine erste Verkehrskontrolle: Die war an meinem Geburtstag, auf dem Heimweg vom Kino in Takaka. Wenn die Polizei hinter einem mit Blaurotblinklicht herfährt, dann wollen die was von einem. Meine hintere Scheibe war allerdings so angelaufen, dass es etwas lange gedauert hat, bis jemand das auffällige Blinken hinter uns bemerkt hat. Die Diskussion, ob die damit uns meinen, hat dann die Sirene beendet und ich bin rechts ran gefahren. Da wir hier erstens in Neuseeland und zweitens auch noch in der Golden Bay sind, hat sowas aber keinen Einfluss auf die Laune der Polizistin gehabt. „Hi, didn't you see me?“ „Äh yes, but I didn't know if you meant me. In Germany they have some signal that shows you that they mean you.“ Yeah...In New Zealand the emergency lights mean that you shall stop. Did you drink anything tonight? „Äh...no?“ „Ah ok, it's just because I followed you when you left from that bar. Do you have an international drinving license with you?“ „Yes, but it's somewhere in the back of the car.“ „Ok. Where are you heading?“ „Takaka. Äh Hangdog Camp“ „Ok, goodbye then.“ Nachdem der Film eher weniger zum Lachen angeregt hat, hat das die Verkehrskontrolle dann übernommen :P Polizist in Takaka ist bestimmt ein chilliger Job ^^ Ich hab eigentlich vor ein paar Tagen geplant, nach Christchurch zu gehen und dort ein bisschen zu arbeiten, aber den Plan am nächsten Tag schon wieder verworfen, weil Hangdog einfach so ein genialer Platz ist. Ich bin auch bei weitem nicht der einzige, dem es so geht. Der, der am längsten da ist, ist seit 17 Monaten hier. Ein anderer wollte bei seinem ersten Besuch eine Woche bleiben, am Ende waren es dann elf Monate, und jetzt ist er schon wieder seit einem halben Jahr hier. Well, was lässt sich über die Tage hier so sagen? Ich hatte einen Sturz, bei dem ich mir einen hübschen ropeburn in der Kniekehle geholt hab. Den Tag drauf hab ich trotzdem geklettert, was nicht unbedingt dazu beigetragen hat, dass das Ding (Achtung! Atemberaubende Alliteration!) schneller verheilt. Am nächsten Tag wiederum hab ich zwar vom Klettern eine Auszeit genommen, dafür aber am Abend eine sehr intensive Partie Ultimate Frisbee mitgemacht. Solche Sachen funktionieren hier recht gut, da sich in einem Camp für Kletterer doch durchaus einige sportliche Leute finden lassen. Mit dem Ultimate Frisbee, das wir beim Fellner in der Schule gezockt haben kann man das nicht vergleichen. Heute (19.1.) und gestern hab ich dann bis auf Slacklinig wirklich nichts gemacht und mir außerdem eine Salbe in der Apotheke besorgt, und siehe da, es ist schon deutlich besser. Eine weitere Konsequenz des ropeburns war eine neue robuste Dreiviertelhose. Außerdem hab ich heute zum ersten mal mein Zelt an einen anderen Ort verfrachtet, hübsch vor Regen geschützt unter eine Plane, nur zwei Meter von einem Tisch weg. Ach ja, am Sonntag war ein Cardboard Boat Race! Einige Leute haben dafür ein richtiges Drachenboot gebaut, mit Galionsfigur (so eine Puppe zum Bekleiden für Boutiquen) und Drachenkopf! Und obwohl einem unserer beiden Ruderer gleich beim Start das Ruder abgebrochen ist war das Hangdog-Boot bis kurz vor Schluss auf Siegeskurs, aber wegen einer nicht ganz so divine intervention einer gesunkenen Bootscrew hat sich dann ein kleiner Sarg durchgesetzt. Zumindest hat unser Team den Preis für die wildeste Fahrt gewonnen und sind zweiter geworden. Insgesamt gings eh mehr um fun als ums gewinnen, vor allem da es kaum ein Boot bis ins Ziel geschafft hat, und der Preis für Team Hangdog war ein 40$-Gutschein für die Roots Bar, was den beiden bestimmt besser taugt als die Eco-Tour zum Farewell Spit ^^ Insgesamt hab ich bestimmt fünf mal mit dem Eintrag angefangen und ihn jetzt erst fertig, ich bin einfach viel zu busy ^^

19.1.10 21:50

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bisher 2 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Cornelia (24.1.10 23:16)
Hi, mein Stiefsohn,

anscheinend hast du richtig gefallen am Lotterleben gefunden. Find ich gut, weil stressig wirds zu Hause sowieso wieder. Deutsche Mentalität usw...... Wir, dein Papa und ich
waren gestern auf einer herrlichen Skitour in Glitzerpulverschnee und strahlend blauen Himmel.Bei uns in Burghausen und Umgebung ist nämlich schon den gesamten Januar Nebel, Nebel, Nebel.... da wird man richtig depressiv!°!!!
Nach 2 1/2 Stunden waren wir am Gipfelkreuz, hat richtig gut getan , war schneller als dein Papa . Er ist nämlich ohne jede Kondition und wird jetzt richtig Opamäßig im Bergaufgehen. Ich glaube wenn du wieder da bist mußt du ihn ein bißchen trainieren..damit nicht alles einrostet....na ja der alte Knochen aber ich treib ihn schon voran..
Fahre morgen zur Hannah . hat Ihre Küche bekokmmen. Hannah und ich hohlen sie gemeinsam ab und versuchen uns im Küchenaufbau. Da hätten wir so einen Handwerker wie dich nötig der den Schraubenzieher so richtig in die Hand nimmt. War toll wie du der Hannah geholfen hast in ihrer alten Wohnung. Hoffentlich wird sie nicht schief ung krumm . Das Wasser wird schon nicht aus dem Topf laufen. Frauenpower ist gefragt. Stell die vor der Raphael (Cousin v. d. Hannah) hat sie in München in der Stadtsparkasse als Bäääääänker beworben und glatt 2 Tage später hatte er den Job . Jetzt sucht er nur noch eine Wohnung. Aber du kennst ja die Hannah die macht das schon für in. So das warn nur so ein paar Familiengeschichten von deiner Stiefmami

Wünsche Dir eine wunderschöne Zeit ....ich glaube du hast sie...... sei aufmerksam bei deiner Griffwahl im Felsen und im Alltag . Weißt ja bin halt einfach auch Maaaaammmmmmaaaaaa. Mach mit doch immer so meine Gedanken.

E sicura mi piace ti vedi
Ciao Bello

Cornelia


Patrone Roberto (24.1.10 23:56)
Hi Sevi, also das Essen, das DEINE! Stiefmama heute kreirt hat, war in Weinsoße angerichtet! Whatever, she bekame to much of the warm meal! Also, was lernen wir daraus: auch warmes essen muß nicht immer von Vorteil sein! hoffe, Du bkommst mal ne richtige Maorimalzeit verabreicht, gibt's denn auf dem Camp keine Maoriköchin oder vielleicht einfach eine Mamaköchin, die Euch alle mit Vitaminen versorgt? Also das mit den Knochen ist wohl eher Wunsch, ich hatte schließlich die ganze Brotzzeit und den warmen Tee im Beutel und Du weißt, Deine SM kann ganz schön futtern!
Aber die 'Tour ist trotzdem super gewesen. Zwart haben sich unsere Wege am Gipfelkreuz getrennt (ich bin nämlich die schöne schwere Abfahrt runter, und Conny hat die Omaspur gewählt) aber an der Brotzeithütte hab ich dann auf Sie gewartet (ich wqeiß echt nicht mehr wie lange!) for beers! Also, wenn Du so weiter trainierst, müssen wir bald mal eine Raufziehtour machen! Dann mußt Du mich die Kletterroute hochziehen.
hoffe, Du paßt auf 'Dich auf und ich wünsch' Dir noch viel Spaß für die nächsten Tage! Papa.
PS.: morgen ist Weihnachten und Geburtstag gleichzeitig! Why? Oma hat mir Dein Geschenk mitgegeben und ich hab' versprochen, es nicht zu veruntreuen... Have good vibrations and so on wie der Bayer zu sagen pflegt.

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